Am Freitagabend kam es zu einem Raub auf Mitarbeiter einer Penny-Filiale. Die Täter bedrohten die Angestellten und zwangen den Filialleiter zur Öffnung des Tresors.
Oberhausen: Schwerer Raub nach Ladenschluss

Oberhausen (ost)
Am Freitagabend (13.02.) ereignete sich gegen 22:30 Uhr ein schwerer Raubüberfall auf Mitarbeiter einer Penny-Filiale. Nach bisherigen Informationen verließen der Geschäftsleiter und die Angestellten nach Ladenschluss das Gebäude und wurden von vier maskierten Angreifern im Ausgangsbereich abgefangen.
Die Täter bedrohten die Mitarbeiter mit einem Messer und zwangen sie, sich hinter der Kasse auf den Boden zu legen. Einer der Angreifer fragte gezielt nach dem Geschäftsleiter. Dieser wurde daraufhin mehrmals geschlagen und dann mit einem Messer gezwungen, den Tresor zu öffnen.
Nachdem der vierstellige Bargeldbetrag übergeben worden war, flüchteten die maskierten Täter zunächst zu Fuß vom Tatort. Ein aufmerksamer Anwohner hörte Schreie aus Richtung der Penny-Filiale und begab sich in Richtung des Geschäfts. Der Zeuge sah, wie die Täter nach Verlassen des Ladens in ein dunkles Auto stiegen und in Richtung der A3 davonfuhren.
Der Geschäftsleiter wurde bei dem Überfall leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei Oberhausen bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen in der Gabelstraße gemacht haben oder Informationen zu den maskierten Tätern haben, sich unter der Telefonnummer 0208/ 826-0 oder per E-Mail poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Raubüberfällen verzeichneten, lag Nordrhein-Westfalen mit 12625 Fällen im Jahr 2023 an der Spitze. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163 stieg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Mordfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








