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Oberhausen: Sicherer Schulweg für Kinder

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres hat der Straßenverkehr rund um Schulen wieder mehr junge Verkehrsteilnehmer. Die Polizei verstärkt Kontrollen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, besonders aufmerksam zu sein.

Foto: Depositphotos

Oberhausen (ost)

Zu Beginn des neuen Schuljahres letzte Woche hat der Verkehr rund um Schulen, Kindergärten und Bushaltestellen wieder mehr junge Verkehrsteilnehmer. Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder dem Auto – für viele Kinder ist der tägliche Schulweg Routine. Gleichzeitig müssen sich alle Verkehrsteilnehmer auf die speziellen Situationen einstellen, die damit verbunden sind. Die Polizei hat daher vor allem in der Nähe von Schulen und auf viel befahrenen Schulwegen die Kontrollen verstärkt. Dabei stehen vor allem die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und das Verhalten im Bereich von Schulen und Haltestellen im Mittelpunkt. Erfreulicherweise gab es letzte Woche keinen Verkehrsunfall mit Kindern auf dem Schulweg.

Vor allem jüngere Schüler haben noch nicht genug Erfahrung, um Entfernungen, Geschwindigkeiten und Gefahren im Straßenverkehr zuverlässig einzuschätzen. Kinder können plötzlich auf die Straße treten, zwischen parkenden Autos hervorkommen oder sich in einer Situation anders verhalten als von Erwachsenen erwartet. Deshalb appelliert die Polizei an alle Autofahrer: Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, fahren Sie aufmerksam und seien Sie jederzeit bereit zu bremsen. Dies gilt besonders im Bereich von Schulen, Kindergärten, Fußgängerüberwegen und Bushaltestellen.

Auch Eltern können dazu beitragen, den Schulweg sicherer zu machen. Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringt, sollte insbesondere folgende Punkte beachten:

Ein sicherer Schulweg ist eine gemeinsame Aufgabe. Rücksicht, Geduld und eine angepasste Fahrweise tragen dazu bei, dass Kinder sicher ans Ziel kommen. #Leben

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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