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Oberhausen: Verkehrsunfall auf Alstadener Straße

Feuerwehr kämpft gegen schweren Unfall mit tödlichem Ausgang. Polizei ermittelt Unfallursache.

Bild Feuerwehr
Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

Am Dienstagnachmittag wurden die Feuerwehrleute der Feuerwache I zu einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Alstadener Straße / Brunostraße gerufen.

Aus bisher ungeklärten Gründen verlor der Fahrer eines Mercedes-Benz die Kontrolle über sein Auto und prallte mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum im Bereich der Einmündung der Brunostraße. Durch die starke Aufprallkraft wurde das Fahrzeug auf der linken Seite bis zur C-Säule aufgerissen. Sowohl das Unfallauto als auch das abgerissene linke Vorderrad wurden durch den Zusammenstoß in die Luft geschleudert und flogen mehrere Meter weit, bevor sie zum Stillstand kamen.

Eine Autofahrerin, die an der Einmündung wartete, hatte großes Glück. Teile des Unfallgeschehens spielten sich direkt vor ihrem Auto ab. Sie blieb unverletzt.

Die Feuerwehr befreite den im Auto eingeklemmten Fahrer mit hydraulischem Schneid- und Spreizwerkzeug aus dem völlig zerstörten Fahrgastraum. Trotz sofortiger medizinischer Maßnahmen durch Rettungsdienst und Notarzt verstarb der Mann noch an der Unfallstelle.

Während der Rettungsaktionen und der folgenden Unfallaufnahme wurde die Straße für den gesamten Verkehr komplett gesperrt. Der gerufene Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz.

Die Polizei hat die Untersuchungen zur Unfallursache aufgenommen.

Die Feuerwehr war mit ungefähr 27 Einsatzkräften für etwa 1,5 Stunden im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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