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Oberhausen: Verkehrsunfall auf der A 2 zwischen Beckum und Hamm-Uentrop

Ein 40-jähriger LKW-Fahrer blieb mit technischem Defekt liegen, was zu einer Kollision mit einem PKW führte. Der Unfall verursachte einen Sachschaden von 270.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0681

Wie bereits gemeldet, ereignete sich am Freitagnachmittag (14.08.) auf der A 2 in Richtung Oberhausen ein Verkehrsunfall, an dem zwei Lastwagen und ein PKW beteiligt waren (siehe https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6333751).

Nach aktuellen Informationen fuhr ein 40-jähriger Mann (aus Werne) gegen 15:45 Uhr mit seinem Lastwagen auf der A 2 in Richtung Oberhausen. Kurz vor der Ausfahrt Hamm-Uentrop blieb sein Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts stehen. Der nicht mehr steuerbare Lastwagen kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.

Aus bisher ungeklärter Ursache erkannte ein 22-jähriger Lastwagenfahrer (wohnhaft in Rumänien) den liegengebliebenen Lastwagen zu spät und versuchte, auf den mittleren Fahrstreifen auszuweichen. Dort kollidierte er mit dem VW eines 57-jährigen Mannes (aus Lüdinghausen). Danach stieß er mit dem liegengebliebenen Lastwagen zusammen.

Durch den Zusammenstoß kippte der Lastwagen des 22-Jährigen um. Ersthelfer befreiten den Mann aus seiner Fahrerkabine. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, der 40-Jährige und der 57-Jährige blieben unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und der folgenden Bergungsarbeiten wurde die A 2 in Richtung Oberhausen vollständig gesperrt. Nach mehreren Stunden konnte die Fahrbahn gegen 2:50 Uhr wieder freigegeben werden. Die Beamten schätzten den entstandenen Sachschaden auf etwa 270.000 Euro.

Hinweis für Vertreter der Medien: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte ab Montag (17.08.) um 7 Uhr an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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