Ein 25-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw verletzt. Die Polizei gibt Präventionstipps für alle Verkehrsteilnehmer.
Oberhausen: Verkehrsunfall zwischen Lkw und E-Scooter-Fahrer

Oberhausen (ost)
Am Dienstagnachmittag (18.08.) ereignete sich in Oberhausen-Sterkrade ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Scooter-Fahrer. Der 25-jährige E-Scooter-Fahrer wurde dabei verletzt. Um 14:41 Uhr fuhr ein Lastwagen die Dorstener Straße in Richtung Norden entlang. An der Kreuzung zur Musfeldstraße wollte der Fahrer bei Grünlicht nach rechts abbiegen.
Zur gleichen Zeit fuhr der E-Scooter-Fahrer entlang des baulich getrennten Geh- und Radwegs entlang der Dorstener Straße. Es kam zu einer Kollision im Kreuzungsbereich. Der 25-Jährige wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort behandelt. Die genauen Umstände des Unfalls werden weiterhin ermittelt.
Die Polizei Oberhausen gibt Präventionstipps:
Beim Abbiegen müssen Autofahrer besonders auf Radfahrer und E-Scooter-Nutzer achten, die Radwege oder für sie freigegebene Verkehrsflächen nutzen. Das Setzen des Blinkers ersetzt nicht den Schulter- und Spiegelblick.
Umgekehrt sollten Radfahrer und E-Scooter-Fahrer nicht davon ausgehen, dass sie gesehen wurden – unabhängig von ihrer Kleidung. Gerade bei abbiegenden Lastwagen können andere Verkehrsteilnehmer trotz Beleuchtung oder Blinksignalen im sogenannten Toten Winkel verborgen bleiben. Die Größe und Position des Lastwagens beeinträchtigen die Sicht des Fahrers erheblich.
Deshalb ist es wichtig, Blickkontakt herzustellen, die Geschwindigkeit zu reduzieren und im Zweifelsfall lieber zu warten. Dies gilt insbesondere an Kreuzungen und beim Rechtsabbiegen. Auch bei einer Grünphase für Radfahrer oder E-Scooter-Fahrer ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








