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Oberhausen: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Pedelec

Ein Pedelec-Fahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw leicht verletzt. Die Polizei appelliert an gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Foto: Polizei Oberhausen
Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

Am Donnerstag, den 27.08., gegen 06:57 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Pedelec im Bereich der Osterfelder Straße/Waghalsstraße. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Nach bisherigen Informationen fuhr der 39-jährige Pedelec-Fahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf dem Radweg der Osterfelder Straße in Richtung Arminstraße. Gleichzeitig wollte ein 20-jähriger Autofahrer aus der Waghalsstraße nach rechts auf die Osterfelder Straße abbiegen. Es kam zur Kollision im Einmündungsbereich.

Der Radfahrer stürzte und verletzte sich leicht; ein Krankenwagen brachte ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das Auto wurde vorne stark beschädigt, auch das Pedelec wurde beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 5.500 Euro.

Die Polizei Oberhausen betont: Radfahrer müssen die vorgeschriebene Fahrtrichtung einhalten. Ein Radweg darf nicht entgegen der Fahrtrichtung genutzt werden. Autofahrer müssen beim Abbiegen und Überqueren von Radwegen besonders aufmerksam sein und mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen. Ein zusätzlicher Blick in beide Richtungen kann entscheidend sein.

Im Straßenverkehr sollte man sich nicht nur auf das eigene Vorfahrtsrecht oder die eigene Fahrtrichtung verlassen – immer mit dem Fehlverhalten anderer rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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