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Oberhausen: Widerstand gegen Polizeibeamte nach Körperverletzung

Mehrere Polizeikräfte verletzt. Ein 22-jähriger Mann griff die Beamten an, flüchtete und wurde schließlich überwältigt. Vier Einsatzkräfte wurden verletzt.

Foto: Depositphotos

Oberhausen (ost)

Früh am Samstagmorgen (18.07.) wurde die Polizei gegen 04:23 Uhr zu einem Konflikt in der Nähe eines Schnellrestaurants an der Mülheimer Straße in Oberhausen gerufen. Während der Untersuchung beobachteten die Beamten eine körperliche Auseinandersetzung und griffen sofort ein.

Der Verdächtige verweigerte die Angabe seiner Daten und versuchte, den polizeilichen Maßnahmen zu entkommen. Im Verlauf leistete er erheblichen Widerstand, attackierte die eingesetzten Polizisten mehrmals physisch und flüchtete.

Nach einer kurzen Verfolgung konnte der Mann schließlich unter großem Kraftaufwand von mehreren Einsatzkräften überwältigt und festgenommen werden. Vier Einsatzkräfte wurden durch den Widerstand verletzt. Zwei von ihnen waren nicht mehr einsatzfähig und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die vorläufige Festnahme des 22-jährigen Angreifers mit deutsch/serbischer Staatsangehörigkeit an, bei dem Anzeichen für eine mögliche Alkohol- oder Drogenbeeinflussung vorlagen, sowie eine Blutentnahme.

Der Verdächtige muss nun mit Ermittlungsverfahren unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzungsdelikten rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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