Polizei sucht Zeugen. In der Nacht auf Montag kam es zu drei Explosionen an Zigarettenautomaten in Oberhausen. Tatverdächtige flüchteten mit Mofas.
Oberhausen: Zigarettenautomaten gesprengt

Oberhausen (ost)
In der Nacht vom Sonntag auf Montag (27.04.) ereigneten sich zwischen 03:00 Uhr und 05:00 Uhr drei Explosionen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet von Oberhausen. Bei allen Vorfällen wurden Zigarettenautomaten gesprengt und danach geplündert.
Fuldastraße: Dort wurde der erste Angriff auf einen Zigarettenautomaten verübt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren drei Verdächtige vor Ort. Nach der Explosion flohen die bisher unbekannten Täter mit einem Mofa in den Farben Blau, Weiß und Rot in unbekannte Richtung.
Bermensfeld: Kurze Zeit später wurden Anwohner durch einen lauten Knall geweckt und stellten einen beschädigten Zigarettenautomaten fest. Die Täter konnten noch beobachtet werden und entfernten sich dann ebenfalls mit Mofas vom Tatort.
Liebknechtstraße: Die Täter drangen zunächst gewaltsam in einen Kiosk ein, indem sie die Eingangstür aufbrachen. Anschließend wurde vermutlich ein Sprengkörper an einem Zigarettenautomaten angebracht und zur Detonation gebracht. Durch die Druckwelle wurde auch das Fensterglas des Kiosks erheblich beschädigt.
Aufgrund der Vorgehensweise und der zeitlichen sowie örtlichen Nähe besteht der Verdacht, dass es sich in allen Fällen um die gleichen Täter handelt. Das zuständige Kriminalkommissariat hat bereits umfangreiche Ermittlungen eingeleitet.
Zeugen werden gesucht! Haben Sie verdächtige Beobachtungen gemacht oder Informationen zu den Tätern? Dann melden Sie sich unter der 0208/826-0 oder per E-Mail: poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








