Unbekannte haben 13 mit mutmaßlich Asbest gefüllte Bigbags auf gesperrter Landstraße bei Oberhenneborn abgestellt. Polizei bittet um Hinweise.
Oberhenneborn: Asbest in Bigbags abgeladen – Polizei sucht Zeugen

Schmallenberg (ost)
Unbekannte haben auf der L 914, die aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist, insgesamt 13 Bigbags abgestellt, die mutmaßlich Asbest enthalten. Die Taschen wurden am Mittwochmorgen, dem 26.08.2026, auf der Straße entdeckt.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Bigbags zwischen Dienstag, dem 25.08.2026 um 18:00 Uhr, und Mittwoch, dem 26.08.2026 um 07:00 Uhr, dort abgeladen. Der Fundort befindet sich in einem Waldgebiet und ist nur teilweise einsehbar. Aufgrund der Menge und des Gewichts des abgeladenen Materials wird vermutet, dass ein größeres Fahrzeug oder ein Fahrzeug mit Anhänger für den Transport verwendet wurde.
Straßen.NRW hat die ordnungsgemäße Sicherung und den Abtransport der Bigbags übernommen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen eingeleitet.
Die Polizei bittet insbesondere Personen, die im genannten Zeitraum in der Nähe der L 914 bei Oberhenneborn verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, um Hinweise. Von Interesse sind unter anderem:
Fahrzeuge wie Transporter, Lastwagen, landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Autos mit Anhängern, die auf der gesperrten Straße unterwegs waren, Fahrzeuge, die an Zufahrten zur Baustelle oder an Waldwegen geparkt waren, Personen, die Bigbags transportiert, abgeladen oder umgeladen haben, auffällige Bewegungen während der Abend- und Nachtstunden, mögliche Herkunftsorte der Bigbags oder kürzlich durchgeführte Abriss- oder Sanierungsarbeiten in der Umgebung.
Selbst scheinbar unbedeutende Beobachtungen können für die Ermittlungen von Bedeutung sein. Personen, die sich in diesem Zeitraum in der Gegend aufgehalten haben, werden gebeten, Aufnahmen von Dashcams oder Wildkameras zu überprüfen.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Schmallenberg unter 02974/969400 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Von diesen Unfällen führten 63.250 zu Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle, bei denen nur Sachschäden entstanden, machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, von denen 556.792 Fälle gemeldet wurden, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








