Mehrere Strafanzeigen nach Polizeieinsatz wegen Alkoholfahrt und Widerstand gegen Beamte. Fahrer überfuhr rote Ampel und setzte Flucht fort.
Oberkassel: Autofahrer flüchtet vor Kontrolle

Düsseldorf (ost)
Zeitpunkt des Vorfalls: Samstag, 30. Mai 2026 gegen 03:45 Uhr
Einige Anzeigen wurden nach einem Polizeieinsatz am frühen Samstagmorgen erstattet, nachdem ein Autofahrer einer Verkehrskontrolle entkommen war und mit seinem Fahrzeug geflohen war.
Nachdem Polizisten eine vermutlich alkoholisierte Gruppe von drei Personen beobachtet hatten, die das Parkhaus am Grabbeplatz betraten und kurz darauf mit einem Auto herausfuhren, versuchten die Beamten, den Fahrer zu kontrollieren, da eine Fahrt unter Alkoholeinfluss oder anderen berauschenden Mitteln nicht ausgeschlossen werden konnte.
Anstelle anzuhalten, beschleunigte der Fahrer sein Auto und floh. Dabei überfuhr der 22-jährige Deutsch-Serbe mindestens eine rote Ampel. Der Fahrer setzte seine Flucht auf der Gegenfahrbahn der Oberkasseler Brücke (stadteinwärts) fort.
In Oberkassel verloren die Beamten den Sichtkontakt zum Fahrzeug. Kurz darauf entdeckten sie an der Ecke Wildenbruchstraße/Cimbernstraße drei Personen auf dem Bürgersteig, die der Beschreibung der flüchtenden Gruppe entsprachen. Bei der anschließenden Kontrolle verhielten sich der 22-jährige Fahrer und seine beiden Begleiter, ein 27-jähriger Deutscher und eine 28-jährige Deutsche, äußerst unkooperativ und aggressiv.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Fahrer einen Wert von deutlich über 0,5 Promille. Auf der Polizeiwache wurden dem Fahrer Blutproben entnommen. Das Trio zeigte auch auf der Wache ein äußerst aggressives Verhalten gegenüber den Polizisten. Ein Beamter wurde von der 28-Jährigen getreten. Die Beamten erstatteten mehrere Anzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholkonsum und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Führerschein des 22-Jährigen wurde eingezogen. Die Ermittlungen dauern an.
(dam)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren es 51099 männliche Verdächtige, 6780 weibliche Verdächtige und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








