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Oberleitung: Lebensgefahr auf Bahnanlagen

Bundespolizei warnt vor leichtsinnigem Aufenthalt im Gleisbereich, nachdem Kinder auf Güterzüge kletterten und Stromabschaltung erforderlich war.

Foto: unsplash

Schwerte (ost)

Am 14. Oktober wurde gemeldet, dass Kinder im Gleisbereich gesehen wurden und auf Güterzüge geklettert sein sollen. Aufgrund der unmittelbaren Lebensgefahr wurde die Strecke gesperrt und die Oberleitungen abgeschaltet.

Um 20:55 Uhr informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizeiinspektion Dortmund darüber, dass Kinder auf einen Güterzug im Bahnhof Schwerte geklettert seien.

Die Strecken in der Umgebung waren bereits gesperrt und die Oberleitung war abgeschaltet. Trotz der Abschaltung bestand weiterhin die Gefahr eines Überschlags, weshalb Bundespolizisten sofort zum Einsatzort eilten. Die Oberleitung hatte eine Spannung von etwa 15.000 Volt. Selbst nach dem Abschalten der Stromzufuhr aus der Ferne bestand immer noch eine hohe Restspannung, die lebensgefährliche oder sogar tödliche Verletzungen verursachen konnte. Der Güterbahnhof, der Bahnhof und die umliegenden Bereiche wurden intensiv durchsucht. Ein Bahnmitarbeiter gab an, die Kinder gesehen und durch laute Rufe aus dem Gleisbereich entfernt zu haben. Der Lokführer eines Zuges, der vor der Sperrung einfuhr, bestätigte ebenfalls die Sichtung der Kinder. Nachdem der gesamte Bereich durchsucht worden war, konnten keine Kinder in Gefahr festgestellt werden. Der Notfallmanager der Deutschen Bahn gab die Strecke nach 45 Minuten wieder frei.

Die Bundespolizei warnt davor, wie gefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät ist. Zudem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren drohen nicht nur vom Zugverkehr, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderen Infrastrukturen. Durch den Luftzug von vorbeifahrenden Zügen können Gegenstände an den Bahnsteigen in Bewegung geraten. Betreten Sie die Sicherheitszone erst, wenn der Zug vollständig zum Stehen gekommen ist.

Präventionshinweise finden Sie unter anderem im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. In Bezug auf die Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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