Ein heftiges Unwetter führte zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Ein Baum auf der Oberleitung zwang einen Regionalzug zur Evakuierung der Fahrgäste.
Oberleitung: Schweres Unwetter in Mönchengladbach, Regionalzug evakuiert

Mönchengladbach (ost)
Am Montagabend führte ein schweres Unwetter mit Starkregen und teils stürmischen Böen zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr. Im südlichen Stadtgebiet mussten die Einsatzkräfte unter anderem umgestürzte Bäume entfernen und Gefahrenstellen sichern.
Ein spezieller Vorfall ereignete sich auf einer Bahnstrecke im Ortsteil Herrath. Aufgrund des Unwetters stürzte ein Baum auf die Oberleitung. Ein Regionalzug konnte deshalb nicht weiterfahren und blieb auf freier Strecke stehen. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Bundespolizei evakuierte die Feuerwehr die Fahrgäste aus dem Zug. Danach wurden die Passagiere mit bereitgestellten Bussen der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH zu ihren jeweiligen Anschlusszielen gebracht.
Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte von Helferinnen und Helfern des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit Getränken und Verpflegung versorgt.
Im Einsatz waren die Lösch- und Hilfeleistungszüge der Berufsfeuerwehr aus Bettrath, Holt und Rheydt, Fahrzeuge des Technik- und Logistikzentrums sowie die Einheiten Beckrath, Giesenkirchen, Hardt, Herrath, Neuwerk, Odenkirchen, Rheindahlen, Rheydt, Stadtmitte, Wanlo, Wickrath, Wickrathberg und Wickrathhahn. Zusätzlich unterstützten Kräfte der Hilfsorganisationen ASB, DRK und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) mit drei Rettungswagen und einer Versorgungseinheit, zwei Busse der NEW sowie ein Notfallseelsorger den Einsatz.
Insgesamt waren etwa 170 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen im Einsatz und arbeiteten Hand in Hand an der Bewältigung der umfangreichen Einsatzlage.
Die Feuerwehr weist darauf hin, bei Unwettern Bereiche mit Bäumen möglichst zu meiden und Straßen oder Wege mit umgestürzten Bäumen oder herabgefallenen Ästen nicht eigenständig zu räumen. Gefahrenstellen sollten über den Notruf 112 gemeldet werden.
Berichterstatter: Branddirektor Dietmar Grabinger
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








