Am 20. Mai wurden Schottersteine auf Bahnstrecke zwischen Dortmund und Soest platziert. Bundespolizei ermittelt und sucht Zeugen.
Oberleitung: Unbekannte legen Schottersteine auf Gleise in Unna-Massen

Unna (ost)
Am 20. Mai haben Unbekannte Hindernisse auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Soest platziert, indem sie Schottersteine auf die Gleise gelegt haben.
Um 18 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn, dass zwei Züge über die Schottersteine gefahren sind. Dies ereignete sich in Unna-Massen in der Nähe der Karlstraße. Ein Zeuge, der bereits vor Ort war, gab an, dass er kurz zuvor zwei junge Mädchen aus dem Gleisbereich kommen sah und dann einen lauten Knall hörte. Die Mädchen entfernten sich anschließend mit E-Scootern. Er schätzte ihr Alter auf etwa 14 Jahre.
Die Bundespolizei führt nun Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr durch und bittet die Bevölkerung um Unterstützung: Wer hat zur gleichen Zeit etwas Verdächtiges bemerkt? Wer kann Informationen zum Tathergang oder zu möglichen Verdächtigen geben?
Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder unter der Nummer 0231 562247-0 entgegen.
Die Bundespolizei warnt außerdem davor, dass nicht nur vom Zugverkehr selbst, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur tödliche Gefahren ausgehen. Die Oberleitungen der Eisenbahn haben eine Spannung von 15.000 Volt. Sie sind immer unter Strom, auch wenn gerade kein Zug fährt. Es ist nicht notwendig, die Oberleitung direkt zu berühren, um einen Stromschlag zu erleiden, da der Strom auch durch die Luft überspringen kann. Weitere Präventionshinweise finden Sie im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








