Ein Autofahrer versucht, Polizeikontrolle zu entkommen und gefährdet andere Verkehrsteilnehmer. Er wird wegen mehrerer Vergehen ermittelt.
Obermarsberg: Verfolgungsfahrt in Marsberg

Marsberg (ost)
Am Mittwoch, den 21. Mai, versuchte ein Autofahrer, der der Polizei bekannt war, in Marsberg einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Um 15:07 Uhr bemerkten Beamte der Polizeiwache Marsberg einen Mercedes in der Gegend Weist/Mühlenstraße. Die Polizisten identifizierten den Fahrer als einen Mann, der keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und in der Vergangenheit wegen Drogenkonsums aufgefallen war.
Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer und ignorierte die Haltesignale. Die folgende Flucht führte nach Obermarsberg.
Nach bisherigen Informationen fuhr der Mann deutlich zu schnell durch mehrere 30-Zonen. Außerdem überholte er andere Fahrzeuge, obwohl die Straßenführung unübersichtlich war und schnitt Kurven, ohne auf möglichen Gegenverkehr zu achten.
Da die Fahrweise eine erhebliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer darstellte, brachen die Beamten die direkte Verfolgung ab.
Im Zuge der Fahndung wurden der Fahrer und seine Beifahrerin kurz darauf gefunden. Der Mercedes befand sich in der Nähe. Es gab Hinweise darauf, dass der 43-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand.
Es stellte sich auch heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen vermutlich gestohlen waren. Sie gehörten ursprünglich zu einem VW.
Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








