Zwei Männer wurden Opfer eines Raubes bei einem vermeintlichen Autokauf. Die Täter flüchteten zu Fuß, Fahndung bisher erfolglos.
Obertshausen: Autokauf ausgeraubt in Beckum-Neubeckum

Warendorf (ost)
Am Dienstag (12.05.2026) um 15.45 Uhr wurden zwei Männer Opfer eines Raubes durch eine Gruppe von sechs unbekannten Tätern. Die beiden Männer (29 Jahre aus Obertshausen und 28 Jahre aus Offenbach) hatten sich in Beckum-Neubeckum in der Wiesenstraße auf einem Parkplatz mit dem Verkäufer eines Pkw verabredet. Kurz darauf näherte sich eine Gruppe von sechs Männern den Opfern. Einer der Männer sprühte dem 28-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht, während ein anderer den 29-Jährigen mit einer Schusswaffe bedrohte. Die Täter verlangten Geld von den Opfern. Währenddessen schlugen die anderen Täter die Seitenscheibe des Autos der beiden Männer mit einem Stein ein. Die Mittäter stahlen eine Tasche aus dem Auto, in der sich eine große Menge Bargeld befand, das für den Autokauf bestimmt war. Die Tätergruppe flüchtete daraufhin zu Fuß. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.
Die beiden Haupttäter können wie folgt beschrieben werden: beide männlich, etwa 28 Jahre alt und ungefähr 1,80 Meter groß, mit dunklen Haaren und gebräunter Haut. Einer hatte eine kräftige Statur und einen Vollbart. Er trug einen weißen Pullover. Der andere war schlank, hatte einen kurzen Bart, eine Narbe auf der linken Wange und war in Schwarz gekleidet. Die Gruppe unterhielt sich miteinander in einer ausländischen (möglicherweise arabischen) Sprache.
Wer hat die Personen gesehen oder die Gruppe in der Wiesenstraße oder in der Umgebung bemerkt? Wer kann weitere verdächtige Informationen liefern, möglicherweise zu einem Fahrzeug, das von den Tätern benutzt wurde? Hinweise nimmt die Polizei in Beckum unter der Telefonnummer 02521/911-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








