Die Polizei sucht nach einem Täter, der eine gefährliche Körperverletzung in einem Linienbus begangen hat. Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich zu melden.
Öffentlichkeitsfahndung: Täter gesucht

Aachen (ost)
Nach einem gefährlichen Angriff in einem Linienbus Ende Juni 2025 sucht die Polizei mit einem Foto nach dem unbekannten Täter.
Laut bisherigen Informationen griff ein unbekannter Mann am 28.06.2025, gegen 23:00 Uhr im Bus der Linie 35 der ASEAG in Höhe der Haltestelle „Scheibenstraße“ mindestens einmal mit der Faust einen bisher unbekannten Zeugen an. Der damalige Fahrer des Busses versuchte, den Streit zu beenden. Dabei schlug der Angreifer den Fahrer mit einer vollen Bierflasche und verletzte ihn im Gesicht. Danach verließ der Täter den Bus und warf die Bierflasche in Richtung des bereits verletzten Fahrers, der jedoch dem Angriff noch ausweichen konnte.
Bisherige Untersuchungen der Kriminalpolizei führten nicht zur Festnahme des Verdächtigen. Das Amtsgericht Aachen hat nun einen Beschluss zur öffentlichen Fahndung erlassen. Mit zwei Fotos sucht die Polizei Aachen jetzt nach dem Unbekannten. Die Fotos sind unter folgendem Link verfügbar: https://polizei.nrw/fahndung/196821
Personen, die Informationen zur abgebildeten Person oder anderen relevanten Informationen haben, werden gebeten, sich beim zuständigen Kriminalkommissariat unter 0241-9577 33101 (oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210) zu melden. (gw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass die Kriminalitätsrate in Nordrhein-Westfalen insgesamt besorgniserregend ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








