Starke Hagel und Glätte verursachten Kollisionen mit zehn Fahrzeugen und sechs Verletzten, Sperrung für 90 Minuten.
Oelde: Verkehrsunfälle auf A2 bei Herzebrock Clarholz

Bielefeld (ost)
Am Montag, den 30.03.2026, ereigneten sich auf der A2 im Abschnitt Oelde – Herzebrock Clarholz mehrere Zusammenstöße mit insgesamt zehn beteiligten Fahrzeugen, bei denen sechs Personen leichte Verletzungen erlitten. Um 16:30 Uhr kam es plötzlich zu starkem Hagel und Glätte in beiden Fahrtrichtungen, was die Sicht der Autofahrer stark beeinträchtigte. Einige Fahrer mussten aufgrund der Witterungsbedingungen ihre Geschwindigkeit reduzieren und teilweise bis zum Stillstand abbremsen. Nicht alle schafften es rechtzeitig zu bremsen. Aufgrund der rutschigen Straße gerieten die Unfallbeteiligten teilweise ins Schleudern und stießen zusammen. Es wird vermutet, dass einige Fahrer ihre Fahrweise nicht rechtzeitig an den einsetzenden Hagel angepasst hatten. In Fahrtrichtung Hannover kam es zu insgesamt zwei Unfällen mit leichten Verletzungen. Ein Unfall war ein Alleinunfall mit einer leicht verletzten Person und erheblichem Sachschaden, der andere war ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und insgesamt fünf leicht verletzten Personen. Die beteiligten Fahrzeuge erlitten zweimal leichten und zweimal schweren Sachschaden. Außerdem gab es drei weitere Unfälle mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen, von denen zwei leicht und zwei schwer beschädigt wurden. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. In Fahrtrichtung Dortmund ereignete sich ein Alleinunfall mit schwerem Sachschaden. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrtüchtig und musste ebenfalls abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die Fahrtrichtung Hannover für etwa 90 Minuten gesperrt. Danach konnten die linke und mittlere Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der rechte Fahrstreifen wurde von der Autobahnmeisterei für weitere Aufräumarbeiten genutzt. Der Stau betrug etwa sechs Kilometer. Die Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Bielefeld war um 19:15 Uhr abgeschlossen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








