Die Feuerwehr wurde zu einer Ölspur gerufen, der Fahrer verhielt sich aggressiv. Die Polizei sicherte die Einsatzkräfte ab.
Ölspur in Herdecke, Polizei unterstützt bei aggressiver Person

Herdecke (ost)
Am Mittwochabend um 21:10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr während des Übungsdienstes zu einer ausgedehnten Ölspur alarmiert, die sich von der Hagener Straße bis in die Herdecker Innenstadt erstreckte. Offenbar kam das Fahrzeug aus Richtung Hagen.
Bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte eine massive Verschmutzung der Fahrbahn fest, die eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr darstellte. Auch auf der Umgehungsstraße (B 54) wurden intensive Ölspuren entdeckt. Zur weiteren Erkundung wurden zwei Feuerwehrfahrzeuge eingesetzt.
In der Neuen Bachstraße wurde schließlich das vermutlich verursachende Fahrzeug, ein Hyundai, gefunden. Aus dem Fahrzeug, an dem keine Kennzeichen erkennbar waren, liefen große Mengen Betriebsmittel aus.
Der 46-jährige Fahrzeugführer aus Hagen verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften sofort äußerst aggressiv und unkooperativ. Aufgrund der bedrohlichen, unübersichtlichen und angespannten Situation wurde die Polizei um Unterstützung gebeten. Während des Einsatzes blieb die Person äußerst aggressiv und schlug unter anderem auf ihr eigenes Fahrzeug ein. Offenbar kamen auch weitere Familienmitglieder hinzu.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte und zur Unterstützung der Feuerwehr wurden zwei weitere Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle geschickt. Mehrere Polizeifahrzeuge trafen ein und übernahmen die Sicherung der Einsatzkräfte.
Es kam jedoch zu keinen tätlichen Angriffen gegenüber den Feuerwehrleuten. Die Gesamtsituation wurde von den Einsatzkräften als sehr angespannt und schwer einschätzbar eingestuft.
Die Ölspur, die sich über mehrere Straßen in Herdecke erstreckte, wurde von einem Fachunternehmen beseitigt. Warnschilder wurden aufgestellt. Einige Stellen mussten auch am Donnerstag erneut gereinigt werden.
Der Rettungsdienst wurde zur medizinischen Beurteilung hinzugezogen. Nach der Untersuchung wurde die Person zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Herdecke gebracht.
Dies war für die Einsatzkräfte leider kein gewöhnlicher Einsatz.
Quelle: Presseportal








