Über 150 Fahrzeuge zu schnell unterwegs, keine Fahrverbote verhängt. Polizei plant weitere Kontrollen zur Geschwindigkeitsniveausenkung.
Oesbern: Verstöße in Tempo-30-Zonen

Menden (ost)
Am Donnerstag führte die Polizei Märkischer Kreis Geschwindigkeitsmessungen an drei Standorten in Menden durch. Der Schwerpunkt lag auf Tempo-30-Zonen innerhalb geschlossener Ortschaften. Insgesamt wurden 922 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 155 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Es gab keine Fahrverbote.
Die erste Überwachung fand von 8 bis 12:30 Uhr in Oesbern auf der Oberoesbern Straße mit ESO-Messtechnik statt. Von 622 gemessenen Fahrzeugen waren 77 zu schnell. Es wurden 63 Verwarnungen und 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt. Ein Motorradfahrer mit dem Kennzeichen MK fiel besonders auf, als er mit 62 km/h durch die Tempo-30-Zone fuhr.
Zwischen 10:40 und 13 Uhr platzierten die Beamten ein Radargerät auf der Straße “Auf der Haar”. Hier wurden 115 Fahrzeuge überprüft. 11 Fahrer erhielten Verwarnungen, eine Anzeige wurde erstattet. Ein Auto aus dem Märkischen Kreis erreichte den Höchstwert von 49 km/h.
Die dritte Messstelle war von 13 bis 16:10 Uhr auf der Straße “Ob dem Lahrtal”. Mit dem Radar wurden 185 Fahrzeuge erfasst. Die Bilanz zeigt eine hohe Anzahl von Verstößen: 60 Fahrer erhielten Verwarnungen und es wurden sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Ein Auto aus dem Hochsauerlandkreis (HSK) erreichte mit 56 km/h den Spitzenwert an dieser Stelle.
Die Polizei plant, die Kontrollen zur Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus konsequent fortzusetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








