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Oestinghausen: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Ein betrunkener Fahrer verursachte einen Unfall und leistete Widerstand bei der Blutprobenentnahme.

Foto: Depositphotos

Lippetal-Oestinghausen^ (ost)

In der Nacht zum Samstag (23. Mai 2026) ereignete sich gegen 00:05 Uhr auf der B475 im Bereich Oestinghausen ein Verkehrsunfall, bei dem mutmaßlich Alkohol im Spiel war.

Ein 41-jähriger Mann aus Lippetal war laut bisherigen Informationen mit seinem Skoda von der Straße abgekommen und in einem Graben zum Stehen gekommen.

Passanten hatten das verunglückte Auto im Bereich der Oesterheide entdeckt und die Polizei alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Fahrer nicht mehr am Fahrzeug. Er wurde kurz darauf in einem angrenzenden Waldstück gefunden. Zeugen zufolge saß der Mann zuvor noch auf dem Fahrersitz des Autos und war dann geflohen.

Die Polizeibeamten stellten beim Mann deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum fest. Der Beschuldigte verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest.

Weil der Verdacht bestand, dass der Mann unter Alkoholeinfluss gefahren war, wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Dabei leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten.

Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum, unerlaubtem Verlassen des Unfallorts und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Am Auto und an mehreren jungen Bäumen entstand Sachschaden. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Drogenfällen mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzten bei 11.172 und Leichtverletzten bei 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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