Eine Zeugin hat am Freitagmorgen einen Mann auf einem Friedhof beobachtet, der exhibitionistische Handlungen an sich vornahm. Die Polizei konnte den 45-jährigen Dortmunder noch vor Ort festnehmen.
Oestrich: Exhibitionist auf Friedhof beobachtet

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0621
Letzten Freitagmorgen (24. Juli 2026) beobachtete eine Zeugin auf einem Friedhof im Ortsteil Oestrich (Ostmendweg/Oedemsloh) einen Mann, der exhibitionistische Handlungen an sich durchführte. Die alarmierte Polizei konnte den Verdächtigen noch vor Ort finden und Betäubungsmittel bei ihm sicherstellen.
Nach bisherigen Informationen sah der Zeuge den 45-jährigen Dortmunder gegen 09:00 Uhr auf dem Friedhofsgelände. Der Mann lag laut Zeugenaussagen halb auf einer Parkbank mit heruntergelassener Hose und manipulierte an seinem Genitalbereich.
Die sofort informierten Einsatzkräfte trafen den Beschuldigten noch vor Ort an. Während der folgenden Durchsuchung fanden die Polizistinnen und Polizisten außerdem Betäubungsmittel bei ihm und stellten sie sicher.
Nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Maßnahmen und der Einleitung entsprechender Strafverfahren – unter anderem wegen exhibitionistischer Handlungen und des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln – wurde der Mann freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten erfassten Drogenfälle mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








