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Oeventrop: Einbrüche in Arnsberg

In Arnsberg kam es zu mehreren Einbrüchen in Häuser und Rohbauten. Unbekannte Täter scheiterten an ihren Versuchen und flüchteten vom Tatort.

Foto: Depositphotos

Arnsberg (ost)

Hüsten

Von 09.06.2026 um 20:00 Uhr bis 10.06.2026 um 10:00 Uhr ereignete sich in der Straße Zum Schloßpark in Hüsten ein versuchter Einbruch in ein Mehrfamilienhaus. Unbekannte Täter versuchten gewaltsam, durch die Hauseingangstür in das Gebäude einzudringen. Der oder die Täter scheiterten an ihrem Vorhaben.

Innerhalb des Zeitraums von 05.06.2026 um 11:00 Uhr bis 09.06.2026 um 15:00 Uhr wurde in der Straße Rumbecker Holz in Hüsten in einen Rohbau eingebrochen. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in das noch im Bau befindliche Gebäude ein. Sie entkamen mit ihrer Beute in unbekannte Richtung.

Oeventrop

Zwischen 09.06.2026 um 22:00 Uhr und 10.06.2026 um 02:00 Uhr versuchten unbekannte Täter in der Glösinger Straße in Oeventrop in ein Wohnhaus sowie in die angrenzende Bäckerei einzubrechen. Sie versuchten gewaltsam, durch die Hauseingangstür Zugang zu dem Gebäude zu erhalten. Der oder die Täter scheiterten an ihrem Vorhaben. Weitere Einbruchsversuche wurden an verschiedenen Zugangstüren der Bäckerei unternommen. Auch hier scheiterten die Täter und flüchteten in unbekannte Richtung vom Tatort.

Die Kriminalpolizei hat in allen drei Fällen Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen nahm jedoch leicht ab, von 2.789 auf 3.069. Unter den Verdächtigen waren mehr Männer als Frauen, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls zunahm, von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu gab es in der Region mit den meisten gemeldeten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen Verdächtigen auf 75 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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