Internationale Zusammenarbeit führt zur Festnahme von vier Verdächtigen nach Geldautomatensprengungen in Deutschland. Haftbefehle wurden ausgestellt, Wohnungsdurchsuchungen ergaben belastendes Material.
Oldenburg: Verhaftungen nach Geldautomatensprengungen

Köln (ost)
Pol-OL: +++Verhaftungen nach Geldautomatensprengungen-Internationale Ermittlungen und länderübergreifendes Vorgehen führen zum Erfolg+++
Oldenburg (ots)
Gemeinsame Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft Osnabrück, der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg und des Polizeipräsidiums Köln
Nach der Explosion eines Geldautomaten am 30.09.2026 in Oer-Erkenschwick (NRW) konnten aufgrund der schnellen Ermittlungen der Polizei Midden-Nederland, der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg und der Polizei Köln unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück – Zentralstelle zur Bekämpfung von Geldautomatensprengungen – vier niederländische Staatsbürger im Alter von 21 bis 43 Jahren festgenommen werden.
Sofort nach der Sprengung eines Geldautomaten am 14.09.2026 in Oldenburg verfolgten die ZKI Oldenburg und die Staatsanwaltschaft Osnabrück die Spur eines verdächtigen Fluchtfahrzeugs. In der Nacht auf den 30.09.2026 wurde die Einreise des Fluchtfahrzeugs aus Amsterdam kommend in Nordrhein-Westfalen festgestellt. Eine genaue Ortung des Fahrzeugs war zunächst nicht möglich. Kurz darauf ereignete sich die weitere Geldautomatensprengung in Oer-Erkenschwick (NRW).
Ein sofortiger länderübergreifender Fahndungseinsatz und die Unterstützung von niederländischen Spezialkräften führten in Amsterdam zur Festnahme von vier Personen. Gegen die vier Personen wurden Haftbefehle beim Amtsgericht Osnabrück erwirkt.
Das Fluchtfahrzeug sowie mögliches Beutegeld wurden beschlagnahmt. Bei darauf folgenden Wohnungsdurchsuchungen konnten beträchtliche Mengen an Raubstopptinte, gefärbtes Geld, Mobiltelefone, illegale Sprengstoffe sowie Tatwerkzeuge sichergestellt werden.
In Amsterdam mussten aufgrund dieser Funde aus Sicherheitsgründen mehrere Wohnhäuser teilweise evakuiert werden.
Die bisherigen Ermittlungen und Verhaftungen sind das Ergebnis einer intensiven, internationalen Zusammenarbeit zwischen der niederländischen und deutschen Landespolizei, dem Bundeskriminalamt und Europol.
Die weiteren Ermittlungen sind im Gange. Ob die Tätergruppe auch für weitere Taten im Bundesgebiet verantwortlich ist, wird Gegenstand weiterer Ermittlungen sein.
Im Rahmen der erfolgreichen interdisziplinären und internationalen Einsatzmaßnahmen wurden die ZKI Oldenburg und das PP Köln von mehreren Polizeieinsatzkräften, einschließlich eines Polizeihubschraubers sowie niederländischen Spezialeinheiten, unterstützt.
Quelle: Presseportal








