Polizei sucht Zeugen für gefährlichen Vorfall in Olpe. Autofahrer flüchtet nach Kollision mit Verkehrsinsel, Ermittlungen laufen.
Olpe: Verkehrsgefährdendes Verhalten und Unfallflucht

Olpe (ost)
Am 29. Juli um etwa 13.30 Uhr befanden sich Polizeibeamte im Kreisverkehr „In der Wüste“ in Olpe, auf dem Weg in die Stadtmitte, als sie einen nicht angeschnallten Autofahrer auf der Gegenfahrbahn bemerkten.
Die Beamten beschlossen, eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Daher drehten sie den Streifenwagen um. Daraufhin beschleunigte ein BMW, der hinter dem zu kontrollierenden Fahrzeug fuhr. Die Polizeibeamten folgten dem Auto. Während der Fahrt überholte der BMW mehrere andere Fahrzeuge trotz durchgezogener Linie und ignorierte mehrmals geltende Verkehrsregeln. Die Überholmanöver fanden teilweise an unübersichtlichen Stellen und in Kurven statt, was zu Gefährdungen entgegenkommender Fahrzeuge führte.
Aufgrund des Fahrstils des Fahrers konnten die Beamten nicht zu dem Fahrzeug aufschließen. Der Sichtkontakt ging schließlich in der Nähe von „Kirchesohl“ vollständig verloren. Später kollidierte das Auto an der Kreuzung Eichhagener Straße / L512 mit einer Verkehrsinsel. Der Fahrer floh vom Unfallort. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Polizeibeamten den Mann schließlich finden. Jetzt arbeitet die Polizei an der vollständigen Klärung des Vorfalls.
Daher bittet die Polizei Zeugen – insbesondere gefährdete Verkehrsteilnehmer – die Informationen zu dem Vorfall haben, sich unter Tel. 0 27 61/9 26 90 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








