Ein 39-jähriger Niederländer verursachte einen schweren Verkehrsunfall auf der A45. Der Mann stand unter dem Einfluss von Drogen und wurde schwer verletzt.
Olpe: Verkehrsunfall auf der A45 bei Drolshagen- Niederländer schwerverletzt

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0376
Am Montagmorgen (11. Mai) ereignete sich auf der A45 in Richtung Frankfurt bei Drolshagen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Niederländer wurde dabei schwer verletzt. Es besteht der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen am Steuer war.
Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich der Verkehrsunfall kurz nach 7 Uhr. Der 39-Jährige verlor die Kontrolle über seinen Citroen im Baustellenbereich und kollidierte mit mehreren Baustellenbaken, Verkehrsschildern und der Schutzplanke. Der Fahrer wurde schwer verletzt und das Auto erlitt erhebliche Schäden. Der Mann musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Niederländer unter Drogeneinfluss gefahren sein könnte. Aus diesem Grund ordneten die Beamten an, dass dem Mann im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wird. Diese dient als Beweismittel im Strafverfahren.
Ein Blick ins Innere des Citroen enthüllte weitere Details. Die Polizisten entdeckten nicht nur Betäubungsmittel und Utensilien zum Drogenkonsum, sondern auch eine offensichtliche Schreckschusswaffe und Falschgeld. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Neben der Anzeige wegen des Verdachts des Drogenunfalls erwarten den Niederländer weitere Strafverfahren: unter anderem wegen Geldfälschung und des Besitzes einer nicht geringen Menge Kokain. Die Kriminalpolizei der Kreispolizeibehörde Olpe übernimmt die weiteren Ermittlungen zu den Falschgeldern und dem Drogenbesitz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 auf 57.879 an. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle darstellt. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








