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Olpe: Verkehrsunfall im „Rhoder Weg“

Ein Motorradunfall am späten Mittwochabend führte zu Verstößen gegen Alkoholisierung, fehlende Anmeldung und Fahrerlaubnis, sowie Urkundenfälschung.

Foto: Depositphotos

Olpe (ost)

Spät am Mittwochabend (18. Februar) ereignete sich ein Verkehrsunfall im „Rhoder Weg“. Um 22:15 Uhr kam ein Motorrad von der Straße ab und landete in einem Vorgarten. Nach aktuellen Informationen wurde die Kawasaki von einem 42-jährigen Fahrer gesteuert. Sowohl er als auch sein 21-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten jedoch einige Verstöße fest.

Zunächst fielen ihnen Anzeichen für Alkoholisierung des mutmaßlichen Unfallverursachers auf. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht. Der Mann wurde daher zur Polizeiwache gebracht, wo die Polizeibeamten eine Blutprobe entnahmen. Außerdem stellten sie fest, dass das Motorrad offensichtlich nicht zugelassen war. Das am Motorrad angebrachte Kennzeichen war stattdessen für ein Auto ausgegeben. Zuletzt stellte sich heraus, dass der 42-Jährige wahrscheinlich nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Die Anzeige befasst sich daher unter anderem mit dem Vorwurf der „Trunkenheit im Verkehr“, einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie der Abgabenordnung, Urkundenfälschung und dem Tatbestand „Fahren ohne Fahrerlaubnis“. Der Sachschaden am beschlagnahmten Motorrad belief sich auf einen dreistelligen Eurobetrag.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus waren 16.655 Verdächtige nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, mit 51.099 männlichen Verdächtigen und 6.780 weiblichen Verdächtigen. Zusätzlich waren 18.722 Verdächtige nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Unfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 Unfälle außerorts (2,74%) und 6.889 Unfälle auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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