Mehrere Einbrüche im Hochsauerlandkreis sorgen für Besorgnis bei den Anwohnern. Polizei bittet um Hinweise zu den Vorfällen.
Olsberg: Einbrüche im HSK

Hochsauerlandkreis (ost)
Arnsberg
In der Zeit zwischen dem 20.07.2026 um 18:00 Uhr und dem 21.07.2026 um 09:00 Uhr ereignete sich ein Einbruch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Müscheder Weg in Arnsberg. Die Täter, deren Identität bislang unbekannt ist, gelangten offenbar durch die Terrassentür ins Erdgeschoss der Wohnung. Es wurden Spuren von Hebelspuren festgestellt. Die Täter durchsuchten verschiedene Schränke. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde.
Personen, die Informationen zu diesem Vorfall haben, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache in Arnsberg unter der Nummer 02932/9020-3211 in Verbindung zu setzen.
Bestwig
In Bestwig-Heringhausen kam es zwischen dem 20.07.2026 um 17:00 Uhr und dem 21.07.2026 um 17:30 Uhr zu einem versuchten Einbruch in ein Mehrfamilienhaus in der Bestwiger Straße. Es wurden Hebelspuren an der Wohnungstür sowie Beschädigungen am Briefkasten festgestellt. Ob die Täter etwas gestohlen haben, wird derzeit ermittelt.
Personen, die Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache in Meschede unter der Nummer 0291/9020-3411 in Verbindung zu setzen.
Olsberg
Zwischen dem 20.07.2026 um 17:15 Uhr und dem 21.07.2026 um 17:30 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in eine Gartenhütte in der Straße Am Hölchen in Olsberg/Bruchhausen ein. Die Hütte befindet sich im hinteren Bereich eines Wohnhauses. An der Eingangstür wurden Hebelmarken entdeckt.
Die Täter stahlen zwei Fahrräder, die wie folgt beschrieben werden können:
Personen, die Informationen zu diesem Vorfall haben, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache in Brilon unter der Nummer 02961/9020-3311 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2023 2.614 männlich, 455 weiblich und 1.451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt







