Ein Mann wurde im Flur des Mehrfamilienhauses mit einer stark blutenden Kopfverletzung gefunden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Olsberg: Gewalt im Mehrfamilienhaus – Mann schwer verletzt

Olsberg (ost)
Am Dienstagabend ereignete sich in einem Wohnhaus am Schlossweg ein Streit zwischen zwei Bewohnern.
Um 21:20 Uhr wurde die Polizei über einen Mann, der randalierte, informiert. Im Flur des ersten Stocks bemerkten die Einsatzkräfte eine große Menge Blut. Da aus einer Wohnung nur unklare Geräusche zu hören waren und eine schwerwiegende Verletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, brachen die Beamten gewaltsam die Wohnungstür auf.
In der Wohnung trafen sie auf einen 35-jährigen Mann mit einer stark blutenden Kopfverletzung. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Verletzte wurde dann zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es zuvor zu einem Streit im Hausflur mit einem anderen Bewohner. Die Beteiligten gaben unterschiedliche und teilweise unvollständige Informationen zum Ablauf. Wie die Kopfverletzung zustande kam und ob dabei ein Gegenstand verwendet wurde, wird derzeit ermittelt.
Die Polizei sicherte mehrere potenzielle Beweismittel. Es wurden Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Sachbeschädigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








