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Operation Speed im Kreis Euskirchen

Polizei kontrollierte 5.221 Fahrzeuge und stellte 343 Geschwindigkeitsverstöße fest. Besonderes Augenmerk auf Motorradfahrer, zehn Fahrverbote ausgesprochen.

Foto: unsplash

Kreis Euskirchen (ost)

Von 3. bis 9. August wurde die diesjährige „Operation Speed“ durchgeführt. Im Zuge der europaweit koordinierten Aktionswoche des Polizeinetzwerks RoadPol lag ein besonderes Augenmerk auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und damit auf der Verkehrssicherheit. Auch die Polizei Euskirchen führte verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch, insbesondere an gefährlichen Strecken und an Orten, an denen eine erhöhte Gefahr für Verkehrsteilnehmer besteht. Auch im Kreis Euskirchen beteiligte sich die Polizei an der Aktionswoche. Insgesamt wurden 5.221 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 343 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung festgestellt. Ein besonderes Augenmerk lag auf Motorradfahrern. Überhöhte Geschwindigkeiten können bei Motorrädern besonders schwerwiegende Folgen haben. Während der Kontrollen wurden viele Motorräder festgestellt, deren Fahrer zu schnell unterwegs waren. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Samstag, 8. August, im Südkreis des Kreises Euskirchen wurden insgesamt 55 Fahrzeuge festgestellt, die zu schnell fuhren. Darunter befanden sich 23 Motorräder. Insgesamt wurden zehn Fahrverbote verhängt. Besonders deutlich überschritt ein 55-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden die erlaubte Geschwindigkeit. Statt erlaubten 50 km/h wurde er mit 129 km/h gemessen. Die Überschreitung betrug also 75 km/h. Der Motorradfahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Neben repressiven Maßnahmen setzt die Polizei auch auf Prävention. Bei einer Präventionsveranstaltung für Motorradfahrer konnten etwa 120 Fahrer für die besonderen Gefahren überhöhter Geschwindigkeit sensibilisiert werden. Auch nach der „Operation Speed“ wird die Polizei Euskirchen die Einhaltung der Geschwindigkeitsvorschriften weiterhin überwachen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit – damit alle sicher ans Ziel kommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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