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Operation Speed in Kreis Recklinghausen/Bottrop

Jeder Vierte zu schnell unterwegs – Polizei zieht Bilanz. Über 1100 Verkehrsteilnehmende waren zu schnell, darunter ein Autofahrer mit 109 km/h in einer 50er Zone.

Foto: unsplash

Recklinghausen (ost)

Überhöhte Geschwindigkeit gehört nach wie vor zu der größten Gefahr im Straßenverkehr und kann besonders schwere Folgen haben. Deshalb hat sich die Polizei Recklinghausen in der vergangenen Woche (3. August – 9. August) an der europaweiten „Operation Speed“ beteiligt und an verschiedenen Orten im Kreis Recklinghausen und Bottrop zahlreiche Kontrollen durchgeführt – nicht nur mit Lasermessgeräten, sondern auch mit einem Geschwindigkeitsmessfahrzeug.

Die Bilanz der „Speedweek“: Von knapp 4500 kontrollierten Verkehrsteilnehmenden waren rund 1100 zu schnell unterwegs. Jeder Vierte hat sich somit nicht an die geltenden Regeln gehalten. Auf dem Bossendorfer Damm in Haltern am See war ein Autofahrer am Freitag sogar doppelt so schnell unterwegs, wie erlaubt. Die Polizei hat ihn bei erlaubten 50 km/h mit 109 km/h gemessen. Ihn erwartet neben Bußgeld und Punkten in Flensburg auch ein Fahrverbot.

„Geschwindigkeit ist nicht nur eine Zahl auf dem Messgerät, sondern kann im Ernstfall über Gesundheit und Leben entscheiden. Die Bilanz der vergangenen Woche zeigt, dass zu schnelles Fahren für viele leider noch immer selbstverständlich ist. Deshalb werden wir weiter auch auf unangekündigte Kontrollen setzen,“ betont Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. „Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten für jeden Verkehrsteilnehmenden zu jeder Zeit.“

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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