Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Operation Speed: Polizei Mettmann kontrolliert Verkehrsteilnehmende

Die Kreispolizeibehörde Mettmann nahm an der europaweiten Aktionswoche „Operation Speed“ teil, um Verkehrsteilnehmende für mehr Verkehrssicherheit zu sensibilisieren. Ein Motorradfahrer wurde mit 115 km/h statt erlaubten 50 km/h gemessen, was zu einem Bußgeld von rund 630 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister und zwei Monaten Fahrverbot führte.

Ein Motorradpolizist der KPB Mettmann kontrolliert Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Foto: Polizei Mettmann
Foto: Presseportal.de

Kreis Mettmann (ost)

Von Montag, dem 13. April 2026, bis Sonntag, dem 19. April 2026, hat die Kreispolizeibehörde Mettmann an der europaweiten Aktionswoche „Operation Speed“ teilgenommen. Mit verstärkter Radar- und Laserüberwachung sensibilisieren die Experten des Verkehrsdienstes die Verkehrsteilnehmer für mehr Verkehrssicherheit. Hier sind die Ergebnisse: Während der „RoadPol-Woche“ kontrollierte der Verkehrsdienst Verkehrsteilnehmer im gesamten Kreisgebiet. Ein Motorradfahrer in Velbert wurde mit 115 km/h statt der erlaubten 50 km/h auf einer außerörtlichen Straße gemessen. Nach Abzug der Toleranz muss der Fahrer, der mit dem speziellen „ProVida-Motorrad“ der Kreispolizeibehörde Mettmann kontrolliert wurde, ein Bußgeld von etwa 630 Euro zahlen, erhält zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Die Verstöße im Kreis im Überblick:

Wülfrath: 19 Geschwindigkeitsüberschreitungen

Heiligenhaus: 25 Geschwindigkeitsüberschreitungen

Velbert: 33 Geschwindigkeitsüberschreitungen, davon acht mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen

Haan: 32 Geschwindigkeitsüberschreitungen

Hilden: 10 Geschwindigkeitsüberschreitungen

Mettmann: 24 Geschwindigkeitsüberschreitungen, davon eine mit Ordnungswidrigkeitenanzeige

Ratingen: 83 Verwarnungen, davon zwei mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen

Monheim am Rhein: 41 Verwarnungen

Am gestrigen Sonntag, dem 19. April 2026, fand auch der erste Kradaktionstag 2026 der Kreispolizeibehörde Mettmann im Rahmen der Aktionswoche statt. Hauptsächlich Motorradfahrer wurden von Mitarbeitern des Verkehrsdienstes, der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz und des Ordnungsamtes der Stadt Velbert kontrolliert. Aufgrund des unbeständigen Wetters waren weniger Biker als üblich unterwegs, weshalb auch die Kontrollzahlen niedriger ausfielen. Der Verkehrsdienst wird auch in Zukunft die Orte im Blick behalten, an denen es häufig zu Geschwindigkeitsverstößen und Lärmbelästigungen für Anwohner kommt.

Die Ergebnisse der Kontrollen in Velbert:

Laserkontrolle auf der Nordrather Straße: Keine Verstöße festgestellt

Laserkontrolle auf der Kuhlendahler Straße: Zwei Verwarnungen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit Fahrverbot

Laserkontrolle im Bereich Wodanstraße: Keine Verstöße festgestellt

Laserkontrolle auf der Kettwiger Straße: Zehn Verwarnungen und eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Laserkontrolle auf der Ruhrstraße (Heiligenhaus): Zwölf Verwarnungen und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Motorradfahrer wurde mit 94 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen.

Außerdem gelang es den Polizisten, einen Fahrer zu stoppen, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Der Fahrer muss sich auch wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Ein weiterer Fahrer erwartet eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24