Die Polizei fahndete per Hubschrauber nach den Tätern, die einen Safe mit Bargeld entwendeten und in Richtung Leverkusen-Opladen flüchteten.
Opladen: Einbruch in Tankstelle

Langenfeld (ost)
In der Nacht zum Sonntag (7. Juni 2026) brachen drei bisher unbekannte Täter in den Verkaufsraum einer Tankstelle in Langenfeld ein. Sie stahlen einen Safe und flohen in Richtung Leverkusen-Opladen. Die alarmierte Polizei suchte nach den Tätern, konnte sie aber trotz des Einsatzes eines Polizeihubschraubers nicht mehr finden.
Der aktuelle Stand der Ermittlungen zeigt folgendes:
Um 2:35 Uhr fuhren die Täter mit einem grauen Fahrzeug (vermutlich VW Golf) von Leverkusen kommend auf das Gelände der Tankstelle an der Ecke „Opladener Straße / Trompeter Straße“ im Ortsteil Reusrath. Dort brachen sie die gläserne Eingangstür zum Verkaufsraum ein, entfernten gewaltsam einen Safe aus seiner Verankerung mit einer Flex und einem Hydraulikspreizer, zogen ihn nach draußen und luden ihn in ihr Auto. Kurz darauf fuhren sie mit ihrer Beute in Richtung Opladen davon – der Einbruch dauerte insgesamt nur etwa drei Minuten.
Der Alarm der Tankstelle wurde beim Einbruch ausgelöst, so dass der Besitzer den Einbruch live über die Überwachungskamera beobachten konnte. Er alarmierte die Polizei, die sofort nach dem flüchtigen Auto suchte. Trotz des Einsatzes eines Polizeihubschraubers und der Unterstützung durch Kräfte der Leverkusener und Leichlinger Polizei konnten die Täter leider nicht mehr gefunden werden.
Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:
Täter 1:
Täter 2:
Täter 3:
Der Erkennungsdienst der Polizei sicherte vor Ort erste Spuren und Beweismittel. Nach den ersten Erkenntnissen befand sich im Safe eine fünfstellige Summe Bargeld.
Die Polizei fragt:
Wer kann die Ermittlungen der Polizei mit weiteren sachdienlichen Hinweisen unterstützen? Die Polizei in Langenfeld ist unter der Rufnummer 02173 288-6310 jederzeit erreichbar.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch leicht von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet, insgesamt 27.061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








