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Osnabrück: Handytelefonat zeigt beim Zoll am FMO keine Wirkung

Reisender versuchte Zoll zu umgehen, entdeckt mit 1.120 Zigaretten und 500g Trockenfleisch

In dieser Laptoptasche sowie allen anderen Taschen eines Reisenden fand der Zoll am Flughafen Münster / Osnabrück insgesamt mehr als 1.100 Zigaretten.
Foto: Presseportal.de

Münster (ost)

Ein Reisender aus Pristina versuchte am Sonntagabend (08.02.2026) am Flughafen Münster / Osnabrück (FMO) die Zollkontrolle zu umgehen, indem er scheinbar in ein Gespräch vertieft mit seinem Handy am Ohr war. Trotzdem überprüfte ihn der Zoll und fand 1.120 Zigaretten und 500 Gramm Trockenfleisch.

Es ist unklar, ob der Mann tatsächlich telefonierte oder nur so tat, um die Kontrolle zu vermeiden. Als er den Grünen Ausgang passierte, der anzeigt, dass keine Waren angemeldet werden müssen, wurde er dennoch von einem Zollbeamten zur Kontrolle gebeten.

Der Reisende gab an, dass er zwei Stangen Zigaretten dabei hatte, die er eigentlich hätte anmelden wollen, aber aufgrund des Telefonats vergessen hatte.

Die Zollbeamten ließen sich nicht täuschen und durchsuchten sein Gepäck gründlich. Sie fanden insgesamt 1.120 Zigaretten in der Laptoptasche, Umhängetasche, im Rucksack und in der Jacke – fast fünf Stangen und somit 920 Stück mehr, als der Reisende hätte einführen dürfen, ohne sie anzumelden.

Zusätzlich entdeckten die Zollbeamten 500 Gramm Trockenfleisch. Die Einfuhr von Fleisch- und Milchprodukten aus Drittstaaten in die Europäische Union ist verboten, daher wurde das Trockenfleisch vom Zoll einbehalten und entsorgt.

Der Reisende musste aufgrund des versuchten Schmuggelversuchs die doppelten Einfuhrabgaben in Höhe von knapp 350 Euro zahlen. Außerdem erwartet ihn eine Geldbuße vom zuständigen Kreisveterinäramt wegen des Trockenfleisches.

Nach der Kontrolle durfte der Reisende seine Reise fortsetzen.

Quelle: Presseportal

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