Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten zu einer städtischen Unterkunft in Osterath aus, nachdem eine Explosion gemeldet wurde. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.
Osterath: Explosion in städtischer Unterkunft

Meerbusch (ost)
Spät am Mittwochabend (18.03.), gegen 22:30 Uhr, wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einer städtischen Unterkunft an der Strümper Straße in Osterath gerufen. Über den Notruf wurde eine Explosion im Gebäude gemeldet.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, war ein erheblicher Schaden zu sehen. Unter anderem lagen die Haustür, Glassplitter, Dachziegel und die Briefkastenanlage in Trümmern vor dem Haus. Innen im Haus waren Wohnungstüren durch die Explosion nach innen gedrückt worden, außerdem waren in mehreren Wohnungen Fenster zerbrochen.
Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler ereignete sich die Explosion in einer Erdgeschosswohnung. In der Wohnung selbst wurden durch die Explosion Zimmertüren und Fenster zerstört. Ein kleines Feuer konnte schnell von den Feuerwehrleuten gelöscht werden.
Glücklicherweise wurde niemand bei dem Vorfall verletzt. Die Bewohner hatten das Gebäude eigenständig verlassen können und wurden vom Ordnungsamt der Stadt Meerbusch in einer anderen Unterkunft untergebracht. Zwei vor dem Haus geparkte Autos und die Fassade eines gegenüberliegenden Hauses wurden leicht beschädigt.
Der Sachschaden wird voraussichtlich im hohen fünfstelligen Bereich liegen.
Während des Einsatzes war die Strümper Straße zwischen der U-Bahnhaltestelle Hoterheide und dem Klaverdonksweg in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Ein 35-jähriger Bewohner des Hauses wurde vorübergehend festgenommen. Er hatte die Arbeit der Einsatzkräfte gestört und war einem Platzverweis nicht nachgekommen.
Am Donnerstagvormittag (19.03.) begannen Experten des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen und der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss mit den Ermittlungen vor Ort. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist ein pyrotechnischer Gegenstand in der linksseitig gelegenen Erdgeschosswohnung explodiert. Es liegen noch keine Informationen zur genauen Art des Gegenstands, zu den Hintergründen und den Verursachern vor.
In der betroffenen Wohnung trafen die Einsatzkräfte gestern Abend und heute Morgen keine Personen an. Auch die beiden Bewohnerinnen konnten bisher nicht von den Ermittlern befragt werden.
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-14014)
Quelle: Presseportal








