Eine Polizeistreife verfolgte einen gestohlenen PKW auf der Autobahn, der Fahrer entkam zu Fuß. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Osterath: Verfolgungsfahrt endet mit Unfall in Meerbusch

Meerbusch (ost)
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag, den 15. Mai, entschied sich eine Streife der Polizei gegen 00:45 Uhr auf der Autobahn 57, kurz vor dem Kreis Moers, ein Fahrzeug zu kontrollieren, das in Richtung Nimwegen fuhr. Der graue Seat war mit zwei Personen besetzt. Der Fahrer ignorierte jedoch die Aufforderung „Bitte folgen“ und versuchte, der Verkehrskontrolle durch Flucht zu entkommen. Es kam zu einer Verfolgungsjagd auf der Autobahn. Schließlich fuhr das verdächtige Auto entgegen der Fahrtrichtung die Auffahrt der Anschlussstelle Bovert herunter, floh zunächst weiter durch das Krefelder Stadtgebiet und dann weiter nach Meerbusch. Auf der Meerbuscher Straße in Osterath kollidierte der Flüchtige mit einem Polizeifahrzeug. Die beiden Insassen versuchten zu Fuß zu entkommen. Einer der Flüchtigen – der 14-jährige Beifahrer – wurde in der Nähe gestoppt. Der mutmaßliche Fahrer flüchtete in Richtung Schumannstraße, kletterte zunächst auf ein abgestelltes Auto und sprang schließlich auf eine Garage, wobei die Beamten den Sichtkontakt verloren. Der Verdächtige verlor dabei einen Schuh. Eine sofortige Fahndung in der Umgebung, bei der auch Polizeihubschrauber eingesetzt wurden, blieb erfolglos.
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass das Fahrzeug, mit dem die beiden Personen unterwegs waren, gestohlen sein könnte. Daher bittet das ermittelnde Kriminalkommissariat der Polizei Duisburg nun auch die Öffentlichkeit um Unterstützung.
Der flüchtige Autofahrer wird als etwa 20-jähriger Mann, südosteuropäischer Herkunft, beschrieben. Er trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke und weiße Turnschuhe, von denen er einen verloren hat.
Zeugen, die wichtige Informationen haben, werden gebeten, sich beim ermittelnden Verkehrskommissariat 1 des Polizeipräsidiums Düsseldorf unter 0211 8700 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








