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Ostereiaktion 2026: Kinder überwachen den Straßenverkehr

Kinder in Hagen verteilen Ostereier und traurige Smileys, um auf zu hohe Geschwindigkeiten aufmerksam zu machen.

Ostereiaktion Polizei Hagen
Foto: Presseportal.de

Hagen (ost)

Einmal im Jahr sorgen Hagener Jungen und Mädchen für eine ganz besondere Form der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr: Bei der traditionellen „Ostereiaktion“ verteilen sie bunte Ostereier – oder auch traurige Smileys. Gemeinsam mit der Polizei und der Verkehrswacht machen die Kinder Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Gefahren von zu hoher Geschwindigkeit aufmerksam. In diesem Jahr beobachteten die Kinder am 25. März 2026 mit Beamten des Verkehrsdienstes, der Verkehrssicherheitsberatung und mit Helga Müller von der Verkehrswacht Hagen den Verkehr in der Cunostraße. Zusammen mit den Einsatzkräften der Polizei konnten sie überprüfen, ob Fahrzeugführer die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einhielten.

Wer sich an das Tempolimit hielt, bekam ein buntes Osterei als kleine Belohnung überreicht. Für alle, die zu schnell unterwegs waren, gab es stattdessen einen selbstgebastelten traurigen Smiley – als freundlichen, aber deutlichen Hinweis, künftig den Fuß vom Gas zu nehmen.

Die gemeinsame Aktion der Hagener Polizei und der Verkehrswacht Hagen verbindet auf einfache und wirkungsvolle Weise Verkehrserziehung mit direkter Ansprache. Polizeioberrat Stefan Boese, Leiter der Direktion Verkehr: „Die Kinder beteiligen sich jedes Jahr mit großer Freude an der Ostereiaktion. Wenn Kinder an die Vernunft appellieren, wirkt das oft mehr als jedes Bußgeld.“

Alle Beteiligten freuten sich aber darüber, dass die Jungen und Mädchen deutlich mehr Ostereier als traurige Smileys verteilen konnten. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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