Die Bundespolizei warnt vor vermehrten Taschendieben während des Osterreiseverkehrs. Reisende sollten auf bekannte Diebesmaschen achten und verdächtige Beobachtungen umgehend melden.
Osterreiseverkehr: Bundespolizei warnt vor Taschendieben

Düsseldorf (ost)
Die Bundespolizei erwartet während des bevorstehenden Osterreiseverkehrs erneut eine erhöhte Anzahl von Reisenden an Bahnhöfen und in Zügen. Viele Menschen nutzen die freien Tage, um ihre Familie zu besuchen oder Kurztrips zu unternehmen. Es ist bekannt, dass in dieser Zeit auch vermehrt professionelle Taschendiebe unterwegs sind. Diese Diebe handeln oft in kleinen Gruppen, sind gut organisiert und nutzen das Gedränge auf Bahnsteigen, in Zügen und an Ticketautomaten gezielt aus.
Sie arbeiten zusammen – während eine Person ablenkt, greift eine andere zu. Die Bundespolizei weist auf gängige Methoden hin, um die Bevölkerung zu sensibilisieren:
Um sicher an Ihr Ziel zu gelangen und die Osterzeit ungestört zu genießen, sollten Sie die folgenden Ratschläge beachten:
Während der Reisetage ist die Bundespolizei verstärkt an Bahnhöfen im Einsatz – sowohl uniformiert als auch in Zivil. Verdächtige Beobachtungen sollten sofort an die kostenlose Servicenummer 0800 6 888 000 oder direkt an unsere Einsatzkräfte vor Ort gemeldet werden.
Die Bundespolizei wünscht allen Reisenden sichere und erholsame Osterferien!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1980 im Jahr 2022 auf 2725 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich leicht von 1633 im Jahr 2022 auf 1897 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 1175 Männer im Jahr 2022 und 1442 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb relativ konstant bei 458 im Jahr 2022 und 455 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1284 im Jahr 2022 auf 1520 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39.519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








