Polizeikontrolle deckt massive Überladung auf, Bußgeldverfahren eingeleitet.
Ostönnen: Überladener Anhänger gestoppt

Soest-Ostönnen (ost)
Früh am Donnerstagmorgen (2. April) wurde ein 32-jähriger Fahrer aus Soest auf der Bundesstraße 1 in Richtung Werl vom Verkehrsdienst der Polizei im Kreis Soest kontrolliert.
Der Fahrer war mit einem Ford Fusion und einem Anhänger unterwegs, auf dem feuchtes Erdreich geladen war. Bei der Kontrolle wurden erhebliche Verstöße festgestellt: Der Anhänger war insgesamt 2.380 Kilogramm schwer und somit um 46,5 Prozent überladen. Außerdem wurde die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs um 164 Prozent überschritten.
Es wird angenommen, dass der Fahrer von einer Tankstelle in Ostönnen auf die B1 gefahren ist und vorhatte, das Erdreich zu einer Mülldeponie in Werl zu transportieren.
Aufgrund der starken Überladung war die Verkehrssicherheit des Gespanns erheblich gefährdet. Das Fahrzeug konnte laut Beamten nicht schneller als etwa 50 km/h fahren. Der Fahrer musste vor Ort Maßnahmen ergreifen, um die Ladung umzulagern oder zwischenzulagern.
Gegen den Fahrer und den Fahrzeughalter wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Es wird mit einem Bußgeld in Höhe von 425 Euro gerechnet.
Die Polizei möchte darauf hinweisen, dass Überladungen nicht nur gegen Vorschriften verstoßen, sondern auch ein großes Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








