Polizei führt erfolgreich Verkehrskontrollen durch, mehrere Verstöße festgestellt, Maßnahmen werden fortgeführt.
Overath: Verkehrskontrollen im Rheinisch-Bergischen Kreis

Rheinisch-Bergischer Kreis (ost)
Am 07.06. führte der Verkehrsdienst der Polizei Rhein-Berg erneut umfangreiche Verkehrskontrollen im Kreisgebiet durch. Die Resultate der Kontrollen bestätigen die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahmen und werden fortgesetzt.
Bei den Kontrollen am Sonntag war ein Autofahrer in Wermelskirchen-Kreckersweg der traurige Spitzenreiter, der mit 97 Stundenkilometern unterwegs war. Auch ein Motorradfahrer war in Kreckersweg deutlich zu schnell unterwegs und wurde mit 93 Stundenkilometern erfasst. Beide erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
In Kürten-Neuensaal wurde ein Auto gestoppt, das mit 118 km/h in einer Tempo 70-Zone gemessen wurde. Ein Motorradfahrer fuhr ohne Fahrerlaubnis und erhielt eine Strafanzeige.
Bei weiteren Kontrollen im Rheinisch-Bergischen Kreis fiel in Wermelskirchen ein Motorradfahrer auf: Er muss einen Monat lang auf seinen Führerschein verzichten, weil er mit 112 Stundenkilometern nach Toleranzabzug bei erlaubten 70 Stundenkilometern gefahren war.
In Overath hielt die Polizei ein Auto an. Der Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs wurden Strafanzeigen eingeleitet.
Insgesamt verhängte die Polizei bei den gestrigen Kontrollen fünf Verwarngelder und 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Überhöhte Geschwindigkeit bleibt weiterhin die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen. Die Polizei Rhein-Berg setzt daher ihre dichten Verkehrskontrollen im Kreisgebiet fort. (bw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








