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Paderborn: Autofahrer verursacht Unfall im Gegenverkehr

Ein Sekundenschlaf war die Ursache für die Kollision zwischen einem Pkw und einem Lkw auf der L776.

Foto: Depositphotos

Paderborn (ost)

Am Mittwoch, den 12. August, kam es gegen 14.10 Uhr zu einem Vorfall, bei dem ein 67-jähriger Autofahrer auf der L776 in den Gegenverkehr geriet und mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammenstieß. Nach den ersten Informationen war der Fahrer des Autos für einen kurzen Moment eingeschlafen. Sowohl er als auch seine 78-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Der 67-jährige Fahrer fuhr mit seinem schwarzen Mercedes auf der L776 in Richtung Büren. Zwischen der Anschlussstelle Salzkotten und der Ausfahrt Wewelsburg kam er von der Fahrbahn ab und stieß mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Der 25-jährige Lastwagenfahrer hatte keine Möglichkeit mehr auszuweichen. Alle Airbags des Mercedes wurden ausgelöst. Sowohl der Fahrer als auch seine Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Laut den ersten Erkenntnissen war der Sekundenschlaf des 67-jährigen Fahrers die Ursache für den Unfall. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme wurde die L776 in beide Richtungen vollständig gesperrt. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59% aller Unfälle, verzeichnet. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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