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Paderborn: Brand im ehemaligen Bürozentrum an der Riemekestraße

Die Feuerwehr Paderborn bekämpfte einen Kellerbrand in einem Gebäude mit erschwerten Bedingungen, insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte vor Ort.

Foto: Unsplash

Paderborn (ost)

(sg) Am 12.07.2026 um 02:17 Uhr wurde die Feuerwehr Paderborn zu einem gemeldeten Kellerbrand in der Riemekestraße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine starke Verrauchung in verschiedenen Bereichen des ehemaligen Bürozentrums festzustellen. Da Rauch aus mehreren Stockwerken austrat, musste zunächst von einem ausgedehnten Gebäudebrand mit möglicherweise mehreren Brandherden ausgegangen werden. Aufgrund dieser Einschätzung erhöhte die Einsatzleitung das Alarmstichwort auf “Feuer 4 – Gebäudebrand” und ließ zusätzliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle nachalarmieren.

Um den Brand zu erkunden und zu bekämpfen, wurden mehrere Trupps unter Atemschutz in dem weitläufigen Gebäude eingesetzt. Eine besondere Herausforderung bestand in der außer Betrieb befindlichen brandschutztechnischen Infrastruktur des Gebäudes. Dadurch mussten sämtliche Erkundungs- und Löschmaßnahmen unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden.

Im Verlauf des Einsatzes konnte glücklicherweise nur ein Brandherd im Kellergeschoss lokalisiert werden. Dieser wurde von den eingesetzten Trupps schnell gelöscht. Die anfänglich als sehr umfangreich wahrgenommene Rauchentwicklung war darauf zurückzuführen, dass sich der Brandrauch über den Treppenraum, der wie ein Kamin wirkte, in fast alle Teile des Gebäudes ausgebreitet hatte.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude umfassend kontrolliert und entraucht.

An dem Einsatz waren die hauptamtlichen Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd sowie die Einheiten Stadtmitte, Stadtheide und Elsen der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn beteiligt. Zur Sicherstellung des Grundschutzes im restlichen Stadtgebiet besetzten die Einheiten Marienloh und Dahl während des Einsatzes die Feuerwachen und standen für mögliche Paralleleinsätze bereit.

Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle tätig. Zu der Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

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