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Paderborn: Brand in Mehrfamilienhaus durch fahrlässige Brandstiftung ausgelöst

Ein 73-jähriger Bewohner wird verdächtigt, den Brand in einem Mehrfamilienhaus in Paderborn verursacht zu haben. Die Feuerwehr konnte den Brand rechtzeitig eindämmen.

Foto: Unsplash

Paderborn (ost)

Es wird vermutet, dass fahrlässige Brandstiftung am Montagabend, dem 17. August, in einem Mehrfamilienhaus in der Grunigerstraße in Paderborn einen Wohnungsbrand verursacht hat. Der Verdächtige ist ein 73-jähriger Bewohner.

Augenzeugen bemerkten gegen 18.00 Uhr starken Rauch aus der Wohnung und alarmierten die Feuerwehr. Ein Streifenwagen, der auf der Bahnhofstraße unterwegs war, erreichte bereits den Brandort. Einige Anwohner hatten das Mehrfamilienhaus bereits eigenständig verlassen. Die Polizei evakuierte den 73-Jährigen aus der brennenden Wohnung im ersten Stock, die über eine Außentreppe erreichbar ist.

Aufgrund seines alkoholisierten Zustands, vermutlich eingeatmeten Rauchgases und leichten Brandverletzungen brachte ihn ein Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Eine 32-jährige Frau wurde ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, wurde aber noch am selben Abend unverletzt entlassen.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Bäume verhindern. Die Wohnung wurde vollständig zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Die Polizei ermittelt gegen den 73-Jährigen wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung. Die anderen Wohnungen im Mehrfamilienhaus können weiterhin bewohnt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.

Während der Löscharbeiten war die Grunigerstraße zwischen der Bahnhofstraße und der Aldegreverstraße vollständig gesperrt.

Quelle: Presseportal

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