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Paderborn: Dachstuhlbrand in Elsen

In der Nacht zum 19. Juni 2026 wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Umfangreiche Einsatzmaßnahmen mit 55 Einsatzkräften wurden eingeleitet.

Dachstuhlbrand Elsen 2
Foto: Presseportal.de

Paderborn (ost)

In der Nacht vom 19. Juni 2026 wurde die Feuerwehr Paderborn um 23:42 Uhr zu einem Brand im Dachstuhl im Ortsteil Elsen gerufen.

Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, stand der Dachbereich eines Einfamilienhauses im Firstbereich in Flammen. Der Schein der Flammen war unterhalb der installierten Photovoltaikmodule deutlich sichtbar, und es gab eine starke Rauchentwicklung. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Bewohner das Haus glücklicherweise bereits unverletzt verlassen können.

Aufgrund der Situation wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Insgesamt waren etwa 55 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter beide hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen, der Führungsdienst (B- und C-Dienst) sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Elsen und Sande. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde nach der Anfangsphase aus dem Einsatz genommen, um die Grundversorgung in der Wache Nord sicherzustellen. Die zwischenzeitlich verlassene Wache Süd wurde von Kräften der Löschzüge Stadtmitte und Wewer besetzt. Diese Maßnahme erwies sich kurz darauf als notwendig, da gleichzeitig ein Alarm wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Paderborner Hotel bei der Kreisleitstelle einging.

An der Einsatzstelle in Elsen wurde zuerst eine Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt, um das Feuer von außen zu bekämpfen. Gleichzeitig ging ein Trupp unter Atemschutz zum Innenangriff vor, um eine Ausbreitung des Feuers auf andere Gebäudeteile oder den Innenbereich zu verhindern. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde eine zweite Drehleiter positioniert, um Teile des Daches und die Photovoltaikmodule gezielt zu entfernen und Glutnester freizulegen.

Besondere Schwierigkeiten ergaben sich aufgrund des Brandverlaufs unter den Photovoltaikanlagen, was die Brandbekämpfung erschwerte.

Das Gebäude wurde während des Einsatzes von der Energieversorgung abgeschaltet. Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden; die Ermittlungen dazu wurden aufgenommen.

Der Einsatz konnte nach mehreren Stunden beendet werden.

Quelle: Presseportal

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