Bei Eintreffen der Polizei waren mindestens drei Unbekannte bereits mit ihrer Beute geflohen. Polizei sucht Zeugen.
Paderborn: Einbruch in Handy-Shop, Unbekannte brachen in einen Handyshop ein und flohen mit gestohlenen Kennzeichen. Zeugen gesucht.

Paderborn (ost)
Am Dienstag, den 11. August, brachen Unbekannte um 3.05 Uhr in einen Handyshop in der Marienstraße in Paderborn ein und entkamen in einem grünen Auto in unbekannte Richtung.
Um 3.05 Uhr wurde der Einbruchsalarm im Geschäft ausgelöst. Als die Polizei eintraf, waren mindestens drei Unbekannte, die in den Laden eingebrochen waren, bereits mit ihrer Beute geflohen. Ein Zeuge hatte bemerkt, dass drei Unbekannte aus einem grünen Auto ausgestiegen waren und zum Laden gegangen waren.
Der Fahrer trug eine Corona-Maske und eine Mütze. Ein anderer Zeuge konnte beobachten, wie drei Männer nach einem lauten Knall in Richtung Paderquellgebiet flohen.
An dem auffällig grünen Auto waren gestohlene Kennzeichen angebracht, die anscheinend von einem Auto in der Nähe abmontiert worden waren, so erste Erkenntnisse.
Es entstand beträchtlicher Gesamtschaden, die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251 306-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen die meisten registrierten Einbrüche in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








