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Paderborn: Gefahrstofffreisetzung in der Schloßstraße

Am Samstag, den 30. Mai 2025, meldete sich die Betreiberin eines Ladenlokals bei der Feuerwehr Paderborn und berichtete über einen Unfall mit freigesetztem Gefahrstoff.

Schloßstraße
Foto: Presseportal.de

Paderborn (ost)

Am Samstag, dem 30. Mai 2025, informierte die Besitzerin eines Geschäfts die Feuerwehr Paderborn über einen Vorfall, bei dem in ihrem Laden ein Gefahrstoff freigesetzt wurde. Basierend auf den Informationen wurde die Feuerwehr Paderborn um 11:38 Uhr in die Schloßstraße nach Schloss Neuhaus gerufen, mit dem Alarmstichwort Gefahrgutaustritt.

Das Geschäft wurde bereits evakuiert und die Besitzerin versuchte selbst, die Chemikalie mit Papiertüchern aufzunehmen. Die Feuerwehr sperrte den Bereich großflächig ab und das Rettungsteam untersuchte die Besitzerin, die über Augen- und Atemwegsreizungen klagte, sowie die drei Kunden, die zum Zeitpunkt des Unfalls anwesend waren. Glücklicherweise war kein Krankentransport erforderlich.

Ein Team der Feuerwehr betrat das Geschäft mit speziellen Schutzanzügen für Gefahrstoffe und sicherte die Überreste der giftigen Chemikalie. Danach folgte eine sogenannte Dekontamination, bei der die Schutzkleidung grob gereinigt, kontrolliert ausgezogen und luftdicht verschlossen wurde, um eine weitere Verbreitung des Gefahrstoffs zu verhindern. Die Geschäftsräume wurden belüftet, um mögliche Rückstände des Gefahrstoffs nach draußen zu leiten. Der Einsatz konnte nach etwa 2,5 Stunden beendet werden.

An dem Einsatz waren die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwachen Süd und Nord sowie des Löschzugs Schloss Neuhaus beteiligt, insgesamt etwa 30 Einsatzkräfte und vier Hilfeleistungslöschfahrzeuge, zwei Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern für Gefahrgut und Dekontamination, ein Gerätewagen-Logistik, die Einsatzleitwagen des Führungsdienstes C und B, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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