Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Paderborn: Kontrollaktion sicher. mobil. leben.-Zweiräder im Blick

Die Paderborner Polizei führte Kontrollen von Radfahrenden und EKF-Führenden durch, ahndete 145 Verstöße und informierte zu Verkehrssicherheitsthemen.

Foto: Depositphotos

Paderborn (ost)

(md) Die Paderborner Polizei führte am Mittwoch, dem 28. April, zwischen 7.00 und 20.00 Uhr im gesamten Stadtgebiet Kontrollen von Radfahrenden durch, darunter auch Pedelecs und EKF-Führende, unter dem Motto „sicher.mobil.leben.-Zweiräder“. Auch die Einhaltung der Regeln durch diese Gruppen wurde überwacht. Insgesamt wurden 145 Verstöße von mehreren Streifenwagenbesatzungen, zivilen Kräften und Radstreifen geahndet. Am Nachmittag fand zudem eine Verkehrssicherheitsberatung in den Paderwiesen statt, bei der 16 Radfahrende und sieben EKF-Fahrende erreicht wurden.

Sieben Radfahrende wurden angehalten, weil sie während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzten, und es wurden 126 andere Vergehen festgestellt, wie das Fahren auf Gehwegen, das Ignorieren von Ampeln, das Fahren in Fußgängerzonen oder die Nutzung durch zwei Personen. Am Nachmittag fuhr ein E-Scooter-Fahrer entgegen der Fahrtrichtung auf dem Gehweg des Löffelmannweges. Als die Polizei das Fahrzeug, das kein Pflichtversicherungskennzeichen trug, anhalten wollte, sprang der Fahrer ab, flüchtete in den Park und ließ den Scooter zurück. Die Verfolgung war erfolglos. Der sichergestellte Scooter aus China ist in Deutschland nicht zugelassen und darf nicht benutzt werden.

Drei Verstöße gegen Radfahrer wurden geahndet, und sechs Anzeigen wurden aufgrund von Geschwindigkeits- und Gurtverstößen von Autofahrenden geschrieben. In der Penzlingerstraße gilt ein Überholverbot für Zweiräder, und hier wurden nur drei Fahrer mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige erwartet, da die Autofahrer sehr vorsichtig unterwegs waren.

Bei einer Eso-Messstelle wurden 42 weitere Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Ein VW Golf aus Paderborn wurde vormittags in der Neuhäuser Straße kontrolliert. Das Fahrzeug war nicht angemeldet, der Fahrer besaß keine Fahrerlaubnis mehr und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er musste letztendlich zur Blutprobe mitkommen, und die Kennzeichen wurden sichergestellt. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Versicherungsschutz, Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In den Paderwiesen informierte die Verkehrssicherheitsberatung mit einem Helmtestsimulator über die Kräfte, die bei einem Kopfsturz wirken, und beriet zu anderen Themen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24