Die Paderborner Polizei führte Kontrollen von Radfahrenden und Elektrokleinstfahrzeugen durch. Es kam zu 51 Verstößen, darunter auch Geschwindigkeitsverstöße.
Paderborn: Kontrollen von Zweiradfahrenden

Kreis Paderborn (ost)
Am Montag, den 13. Juli, hat die Polizei in Paderborn, Salzkotten und Bad Lippspringe Kontrollen von Radfahrern und Elektrokleinstfahrzeugen durchgeführt und entsprechende Verstöße geahndet. Es waren mehrere Streifen unterwegs, auch zivile und motorisierte Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Insgesamt gab es 51 Verstöße, die hauptsächlich mit Verwarnungsgeldern belegt wurden. Elf Radfahrer und Pedelecfahrer sowie drei Autofahrer telefonierten oder benutzten das Smartphone während der Fahrt auf unerlaubte Weise. Die Polizei erstattete neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen, zwei davon für Geschwindigkeitsüberschreitungen durch Autofahrer.
Um etwa 14:40 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung in Schloß Neuhaus einen E-Scooter-Fahrer, der mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 bis 45 Kilometern pro Stunde unterwegs war. Als sie ihn stoppen wollten, flüchtete er. An seiner Wohnadresse trafen die Beamten den 16-jährigen Fahrer und den manipulierten E-Scooter an. Gegen ihn wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Auf dem Rolandweg in der Nähe der Stolbergallee kontrollierten die Einsatzkräfte einen 33-jährigen Mann, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Da der Verdacht auf vorherigen Drogenkonsum bestand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihm droht nun ein Bußgeld von rund 500 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.
Die Behörde beteiligt sich unter dem #LEBEN an der landesweiten Fachstrategie zur Verkehrssicherheitsarbeit. Das Ziel ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen mit schwer, schwerst oder sogar tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








