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Paderborn: Polizeieinsatz an der Riemekestraße – Zwei Festnahmen

Ein Hausfriedensbruch führte zu einem Polizeieinsatz in Paderborn. Ein 41-Jähriger und eine 26-jährige Frau wurden vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Paderborn (ost)

Ein Vorfall von Hausfriedensbruch führte am Donnerstagnachmittag, den 21. Mai, zu einem Polizeieinsatz in einem Mehrparteienhaus in der Riemekestraße in Paderborn.

Um 13.35 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, da es zu einem Streit mit einem Mann gekommen war, der das Mehrparteienhaus nicht verlassen wollte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, zeigte der Mann kurz einen waffenähnlichen Gegenstand. Anschließend zog er sich in einen Wohnraum zurück und verschloss die Tür. Andere Bewohner des Hauses verließen daraufhin das Gebäude.

Spezialkräfte überwältigten schließlich den 41-jährigen Mann und eine 26-jährige Frau, die bei ihm war, und nahmen sie gegen 16.00 Uhr vorläufig fest. Beide hatten einen Haftbefehl gegen sich. Der 41-Jährige wurde anschließend unter Polizeibegleitung in ein Paderborner Krankenhaus gebracht, da er sich bei dem vorherigen Streit leicht verletzt hatte. Eine Blutprobe wurde entnommen. Die Ermittlungen, auch zu dem waffenähnlichen Gegenstand, sind noch im Gange.

Während des Einsatzes waren die Riemekstraße zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Personstraße sowie die Rathenaustraße zwischen der Aldegreverstraße und der Schulstraße für etwa drei Stunden vollständig gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, 75 weibliche Verdächtige und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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