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Paderborn: Radler bei Alleinunfällen verletzt

Zwei Radfahrer im Kreis Paderborn verunglücken allein: Ein schwer, einer leicht verletzt. Alkoholisierter Mann stürzt mit Pedelec.

Foto: Depositphotos

Kreis Paderborn (ost)

Am Dienstag, den 07. April, ereigneten sich im Kreis Paderborn zwei Alleinunfälle mit Fahrradfahrern. Einer der Radfahrer erlitt schwere Verletzungen, der andere Mann verletzte sich leicht.

Um 14.45 Uhr fuhr ein 75-jähriger Radfahrer mit seinem Rennrad auf der Husarenstraße in Paderborn und wollte von der Fahrbahn auf den kombinierten Geh- und Radweg wechseln. Aufgrund der tiefstehenden Sonne übersah er den Bordstein und stürzte. Der Mann verletzte sich leicht und wurde vor Ort behandelt. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Gegen 22.15 Uhr stürzte ein 75-jähriger Mann auf der Sander Straße in Paderborn-Elsen in Richtung Sande mit seinem Pedelec. Eine Zeugin entdeckte den am Boden liegenden Mann, alarmierte die Rettungskräfte und leistete Erste Hilfe. Es wurde festgestellt, dass er ohne Fremdeinwirkung gestürzt war. Der alkoholisierte Mann trug einen Helm, verletzte sich jedoch schwer und wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von 100 Euro.

Im Rahmen der Landeskampagne #LEBEN wird dazu aufgerufen, einen Fahrradhelm zu tragen, der schwere Kopfverletzungen verhindern kann. Die Paderborner Polizei hat unter dem Motto „Musste nicht, sollteste aber!“ eine umfangreiche Kampagne gestartet. Weitere Informationen sind im Internet unter: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/musste-nicht-sollteste-aber-paderborner-polizei-betont-den-fahrradhelm verfügbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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