Ein Radfahrer wurde beim Überqueren einer Straße in Paderborn von einem Auto schwer verletzt. Die Polizei ruft zur Verwendung von Fahrradhelmen auf, um schwere Kopfverletzungen zu vermeiden.
Paderborn: Radler verletzt sich beim Überqueren einer Straße schwer

Paderborn (ost)
Am Abend des Samstags, dem 25. April, wurde ein Radfahrer, der die Borchener Straße in Paderborn überqueren wollte, bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt.
Ein 40-jähriger Mann war mit seinem Trekkingrad auf dem Radweg der Borchener Straße unterwegs und wollte auf Höhe der Haller Straße vom Geh- und Radweg auf der rechten Seite auf die Fahrbahn wechseln, um diese zu überqueren. Dabei kollidierte er mit einem Fiat, der von einem 20-jährigen Mann gefahren wurde. Der Autofahrer war stadtauswärts auf der Borchener Straße unterwegs. Der Radfahrer, der keinen Helm trug, erlitt schwere Verletzungen bei dem Unfall und wurde in ein Krankenhaus in Paderborn gebracht.
Im Rahmen der Landeskampagne #LEBEN fordert die Behörde dazu auf, einen Fahrradhelm zu tragen, der zwar keine Unfälle verhindern kann, jedoch schwere Kopfverletzungen. Unter dem Motto „Musste nicht, sollteste aber!“ hat die Polizei in Paderborn eine umfassende Kampagne ins Leben gerufen. Alle Informationen sind im Internet unter folgendem Link verfügbar: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/musste-nicht-sollteste-aber-paderborner-polizei-betont-den-fahrradhelm
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








